Kosten & Gebühren

Kosten & Gebühren

Transparent & genau

Beim Kauf einer Immobilie fallen verschiedene Nebenkosten an. Das sind Gebühren und Kosten für das Bezirksgericht, für den Treuhänder, der auch den Kaufvertrag errichtet, für den Notar und auch für das Finanzamt. Auf die meisten dieser Kosten haben weder Verkäufer noch Käufer Einfluss, da es sich um gesetzlich festgelegte Gebühren handelt.
Ein Immobilienmakler, der Ihnen die Immobilie vermittelt hat, berechnet Ihnen als Käufer üblicherweise 3% des Kaufpreises als Provision. Dafür hat der Immobilienmakler Sie ausführlich beraten, Ihnen sämtliche Dokumente der Immobilie übergeben und steht Ihnen mit Rat und Tat sowie bei jeder Frage zur Verfügung.

Außerdem kümmert sich der Makler auch um die Abwicklung. Er ist Vermittler zwischen Verkäufer und Käufer einer Immobilie. Zu den 3% kommt noch die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu, so dass es letztendlich 3,6% sind.

Sie erhalten nach Abwicklung des Kaufs eine Rechnung vom Makler, die Sie dann direkt an den Makler überweisen.

Die Grunderwerbsteuer beträgt 3,5% des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer wird gemeinsam mit dem Kaufpreis an den Treuhänder überwiesen. Der Treuhänder ist der Rechtsanwalt, der den Vertrag errichtet und sich um die Abwicklung kümmert. Der Treuhänder meldet den Kauf bei den Finanzbehörden an und überweist die Grunderwerbsteuer an das Finanzamt.

Beim Kauf einer Immobilie bezahlen Sie als Käufer 1,1% des Kaufpreises als Grundbucheintragungsgebühr. Die Eintragungsgebühr wird gemeinsam mit dem Kaufpreis an den Treuhänder überwiesen, der diese an das Bezirksgericht weiter überweist.
Wenn Sie den Kauf der Immobilie fremdfinanzieren, also ein Darlehen bei einer Bank dafür aufnehmen, sichert die Bank die Rückzahlung mit einem Pfandrecht ab. Dieses Pfandrecht wird in das Grundbuch eingetragen, was 1,2% des Betrages des eingetragenen Pfandrechtes kostet. Üblicherweise tragen die Banken einen etwas höheren Betrag als den Kredit ein. Die Eintragungsgebühr für das Pfandrecht bezahlen Sie direkt an Ihre Bank, die den Betrag an das Bezirksgericht weiter überweist.

Wenn Sie die Immobilie nicht über eine Bank finanzieren, also z.B. aus Ihrem Erspartem bezahlen, entfallen diese Kosten
Der Rechtsanwalt, der den Vertrag errichtet, ist gleichzeitig als Treuhänder tätig. Er kümmert sich um die Formalien, führt den offiziellen Schriftverkehr, veranlasst die Eintragung des Käufers im Grundbuch und verwaltet das Treuhandkonto. Er steht unter der Aufsicht der Rechtsanwaltskammer.

Sie bezahlen den Kaufpreis auf ein vom Treuhänder eingerichtetes Treuhandkonto.

Die Kosten für die Errichtung des Vertrages und die Abwicklung liegen üblicherweise bei ca. 1,5 – 2% des Kaufpreises. Dazu kommt noch die Umsatzsteuer sowie Barauslagen, also Kosten, die im Büro des Treuhänders entstanden sind, z.B. für Kopien und Porto.

Der Treuhänder sendet Ihnen als Käufer nach der Abwicklung eine Rechnung, die Sie direkt an ihn überweisen.
Der Notar, bei dem Sie den Kaufvertrag unterschreiben, berechnet für die Beglaubigung Kosten. Diese bezahlen Sie direkt an den Notar. Bei einem Kaufpreis von 350.000 EUR sind dies ca. 300 EUR.

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